Unfallverhütung

Sie finden hier laufend die aktuellsten bfu-Sicherheitstipps

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.bfu.ch oder von unserem bfu-Sicherheitsbeauftragten Thomas Kohler

 


 

Bereit für den Berg?

Die Bergwelt hat ihren ganz besonderen Reiz. Doch aufgepasst: Jährlich verunfallen rund 22'000 Schweizerinnen und Schweizer beim Bergwandern und Wandern. Planen Sie den Abstieg so, dass bis  zum Schluss genügend Zeit- und Kraftreserven bleiben.

Freizeit- und Gartentrampoline

Sobald die Sonne scheint, wollen sich die Kinder draussen bewegen. Gerne tun sie dies auf einem Trampolin - das macht Spass! Damit Ihre Kinder den Spass den ganzen Sommer unfallfrei geniessen können, hat die bfu Tipps zum Trampolinspringen veröffentlicht.

Clevere Autos denken mit

Die meisten Verkehrsunfälle sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen zu reagieren, ist kaum menschenmöglich. Die Technologie hingegen bewältigt diese Herausforderung mit Fahrassistenzsystemen - sie sind in immer mehr Fahrzeugen vorhanden. Die neue Website smartrider.ch informiert über die für jedes Auto erhältlichen Systeme.

Gummibootfahren

Mit dem Gummiboot den Fluss hinuntertreiben macht Spass. Mit der Kampagne "oben bleiben!" fordert die bfu die Flussbootsfahrenden auf, eine Rettungsschwimmweste zu tragen.

Achtung - Kinder überraschen. Rechnen Sie mit allem.

Für Kinder ist der Weg zur Schule und wieder nach Hause ein besonderes Erlebnis: Sie spielen, knüpfen Freundschaften - und kennen wenige Gefahren. Rechnen Sie deshalb mit allem und passen Sie in der Nähe von Kindern doppelt auf. Machen auch Sie auf die Schulwegkampagne aufmerksam.

Tipps, damit die Sicherheit nicht baden geht

Baden, Schwimmen und Gummibootfahren gehören zu warmen Tagen wie eine erfrischende Glacé. Baden Sie in offenen Gewässern nach Möglichkeit innerhalb des beaufsichtigten Bereichs -so gelangen Sie mit Sicherheit auch wieder ins Trockene.

bfu-Forum Strassenverkehr: Kommen die Velos unter die Räder?

Am 14. November fand in Bern das bfu-Forum Strassenverkehr zum Thema "Kommen die Velos unter die Räder?" statt. Das Fazit aus der Podiumsdiskussion der Experten, die Tagungsunterlagen und Bilder haben wir für Sie aufbereitet. https://www.bfu.ch/de/fuer-fachpersonen/kurse-tagungen 

Aufblasbare Pools

Kinder im Auge behalten - Kleine in Griffnähe

Der Sommer lockt – und damit auch der Badespass. Oft erfolgt der Sprung ins kühle Nass in einen aufblasbaren Swimmingpool. Diese gibt's in verschiedenen Grössen, Formen und Wassertiefen, vom Planschbecken bis zum grösseren Bassin, in dem man sogar Längen schwimmen kann.

Beachten Sie folgende Tipps, damit die Sicherheit nicht baden geht:

  • Lesen Sie vor dem Aufstellen die Bedienungsanleitung.
  • Achten Sie bei Planschbecken für Kleinkinder auf eine maximale Wassertiefe von 20 cm.
  • Behalten Sie Kinder immer im Auge– Kleine in Griffnähe (max. 2–3 Schritte entfernt)!
  • Entfernen Sie die Einstiegsleiter, wenn der Pool nicht gebraucht wird. Bewahren Sie sie ausser Reichweite von Kindern auf oder binden Sie sie gegebenenfalls fest, damit sie nicht missbraucht werden kann.
  • Bringen Sie zusätzlich eine Abdeckung an oder umzäunen Sie den Pool so, dass Kleinkinder nicht selbstständig ins Wasser gelangen können.

Mehr zur Sicherheit beim Baden finden Sie auf www.water-safety.ch oder auf www.slrg.ch.

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Null Promille. Null Probleme.

Viele Unfälle im Strassenverkehr werden von angetrunkenen Lenkern verursacht. Unter Alkoholeinfluss steigt die Risikobereitschaft, gleichzeitig ist das Fahrfähigkeit eingeschränkt. Als Folge gibt es mehr Unfälle, Verletzungen sind schwerwiegender und enden öfter tödlich. Gerade bei jungen Lenkerinnen und Lenkern beeinträchtigt schon wenig Alkohol die Fahrfähigkeit und kann zu Selbstüberschätzung führen.

Deshalb gilt seit 2014: Null Promille für Neulenkende.bfu_nullpromille.jpg

Die Tipps der bfu:

  • Was für Neulenkende Pflicht ist, gilt den übrigen Lenkerinnen und Lenkern als Vorbild: Wer fährt, trinkt keinen Alkohol.
  • Wenn Sie Alkohol geniessen möchten: Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel und Taxis oder bestimmen Sie eine Person, die auf Alkohol verzichtet. Oder nutzen Sie den Heimfahrdienst von «Nez Rouge».
  • Kombinieren Sie Alkohol nicht mit Medikamenten oder gar Drogen.

Spiel, Spass und Fakten über Alkohol gibt's im kostenlosen Game «After Party»: www.game-afterparty.ch

Tipp für die Festtage:

Alkohol getrunken und nicht mehr fahrfähig? Nutzen Sie den Heimfahrdienst von «Nez Rouge»: www.nezrouge.ch


Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen

Kerzen gehören zu den häufigsten Auslösern von Bränden in Schweizer Haushalten. Mehr als 600 Mal pro Jahr kommt es zu Wohnungs- und Hausbränden, die durch Kerzen ausgelöst wurden.

Die meisten Kerzenbrände ereignen sich aus Unachtsamkeit, weil das dürre Reisig des Adventskranzes Feuer fängt, die Kerzenflammen dem Vorhang zu nahe kommen, vergessen wird, eine Kerze beim Verlassen des Raumes auszulöschen, oder weil spielende Kinder eine brennende Kerze umstossen. In der Advents- und Weihnachtszeit ist die Feuergefahr besonders hoch.

Befolgen Sie diese Tipps:

  • Löschen Sie Kerzen, wenn sie unbeaufsichtigt sind.
  • Lassen Sie Kinder und Haustiere nicht allein in einem Raum mit brennenden Kerzen.
  • Platzieren Sie Kerzen mit genügend Abstand zu Textilien und Dekorationen und sorgen Sie für einen festen, aufrechten Halt.
  • Wechseln Sie Kerzen aus, bevor sie niedergebrannt sind.
  • Zünden Sie auf einem dürren Adventskranz oder Weihnachtsbaum keine Kerzen mehr an.


Weitere Informationen sowie Merkblätter zur Brandverhütung in den eigenen vier Wänden finden Sie auf www.bfb-cipi.ch.


 

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bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung
Hodlerstrasse 5a
3011 Bern
Tel. 031 390 22 22
Fax 031 390 22 30

info@bfu.ch

www.bfu.ch 


Tipps für Gartenarbeiten ohne Verletzungen

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Der eigene Garten bedeutet für viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner einen Ausgleich zum Beruf. Bei dieser kreativen und körperlichen Aktivität ereignen sich leider jährlich um die 45'000 Unfälle. Mangelnde Routine, ungeeignete Ausrüstung, Bequemlichkeit, Zeitnot oder Müdigkeit führen gerade bei Gartenarbeiten viel zu häufig zu – teilweise auch gravierenden – Verletzungen. Stürze von Leitern haben die schlimmsten Folgen.

Gefahrenquellen können einfach entschärft werden:

  • Um Bäume und Sträucher zu schneiden, sollte eine standsichere Leiter verwendet werden, die wenn immer möglich an einem Ast festzubinden ist. Kleinere Bäume und Sträucher können – ohne jede Sturzgefahr – vom Boden aus mit einer verlängerten Astschere oder Baumsäge zurückgestutzt werden. Bei diesen Arbeiten ist unbedingt eine Schutzbrille zu tragen.
  • Robuste Schuhe verhindern Misstritte und Handschuhe schützen vor Hautverletzungen. Fahrlässig ist es, den Rasen barfuss zu mähen.
  • Biologische Mittel sind ökologisch sinnvoll und reduzieren das Risiko von Giftunfällen sowie Hautverätzungen.
  • Bei ätzenden Gartenchemikalien sind die Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten; sie dürfen nur mit Handschuhen, Schutzbrille und Atemschutzmaske angewendet werden.
  • Elektrische Geräte wie Rasenmäher, Heckenschere, Komposthäcksler, Elektrofuchsschwanz usw. erleichtern die Gartenarbeit; sie sind aber strikt nach Betriebsanleitung zu verwenden. Blockieren solche Geräte, ist erst der Stecker auszuziehen, bevor man an ihnen herumhantiert. Defekte Geräte sollten nur durch Fachpersonen repariert werden.
  • Steckdosen, an denen im Freien benutzte Geräte angeschlossen werden, müssen gemäss den Electrosuisse-Normen fehlerstromgeschützt sein. Dies gilt im Speziellen auch für Nasszonen. 


bfu-Sicherheitstipp: Skateboards, Trotinette, Kinderräder, Rollschuhe & Co.

Mit Rädern oder Rollen ausgestattete Fortbewegungsmittel heissen fahrzeugähnliche Geräte (fäG). Allein beim Inline-Skating und Rollschuhfahren verletzen sich jährlich über 700 Personen. Wo man mit föG fährt/fahren darf und was es zu beachten gilt, erfahren Sie unter folgendem Link:

http://www.bfu.ch/de/Sicherheitstipps/fahrzeugaehnliche-geraete-faeg?utm_source=newsletter_1708&utm_medium=email-newsletter&utm_campaign=stipp_faeg_DE